Auf Augenhöhe verhandeln - WIR SIND BEREIT.

Equal Pay Day 2020

Auf Augenhöhe verhandeln - WIR SIND BEREIT. Unter diesem Motto steht der Equal Pay Day 2020.

21 Prozent beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Das sind genau 21 Prozent zuviel. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der hinteren Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt.

Was sind die Gründe für diese Unbeweglichkeit? Was sagt der Gender Pay Gap aus? Über unsere Gesellschaft, Rollenvorstellungen, Unternehmenskulturen. Was können wir in Verhandlungssituationen im Beruflichen wie im Privaten ändern, um zu mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung in Gesellschaft, Familie und Beruf zu gelangen?

Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie auf dieser Webseite, in unserem diesjährigen Journal zur Kampagne oder in unserem Newsletter.

Mitmachen, selber machen, anders machen! Nehmen Sie an einer der vielen Aktionen in ganz Deutschland teil, unterstützen Sie uns auf Twitter, Facebook oder Instagram (#epd2020 #aufaugenhöhe #wirsindbereit), stellen Sie Fragen, kommen Sie ins Gespräch.

Für Ihre Onlineaktionen haben wir Ihnen hier Ideen für Ihre Postings zusammengestellt. 

Für ein Treffen auf Augenhöhe. Wir sind bereit! 

Aktionslandkarte

Was ist wo los zum Equal Pay Day 2020?
Es werden wieder bundesweit die EPD-Fahnen vor Rathäusern wehen. Red Dinner, Info-Veranstaltungen und Flashmobs werden organisiert oder beim Guerilla Knitting riesige rote Taschen gestrickt. Einen Überblick aller Aktionen gibt unsere Aktionslandkarte. ***Bitte beachten Sie, dass Aktionen kurzfristig aufgrund des Coronavirus abgesagt werden können.***

Lassen Sie sich von der Vielfalt anregen, stöbern Sie in unseren Aktionstipps und starten Sie Ihre eigene Aktion! Machen Sie mit! Wir freuen uns über jede neue Aktion! Machen Sie Ihre Aktion und Ihr Engagement für Equal Pay sichtbar!

> Aktionslandkarte

> Aktion eintragen

 

 

Auskunftsanspruch für Beschäftigte und Entgelttransparenzportale

Seit dem 6. Januar 2018 gilt nach dem Entgelttransparenzgesetz ein individueller Auskunftsanspruch über die Kriterien und Verfahren der Entgeltfindung und über die Höhe der Gehälter. Den Auskunftsanspruch haben Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern. Unser Leitfaden für Beschäftigte erklärt, wie es geht und worauf man achten sollte.

Sie wollen mehr Transparenz? Dann teilen Sie unseren Leitfaden mit Ihren Kolleginnen und Kollegen – ob als Poster am Schwarzen Brett, als Infolink im Intranet oder als Social Media-Post auf Ihrer Firmenseite. 
#StelldieFrage

> Leitfaden für Beschäftigte

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Informationsmaterialien für Beschäftigte veröffentlicht und bietet auf Musterformulare zum Download an. 

> Informationen für Beschäftigte

> Musterformulare für den Auskunftsanspruch

 

Wie erfahre ich, was meine eigene Arbeit wert ist? Eine diskrete Möglichkeit sich über berufs-, branchen- oder unternehmensübliche Gehälter zu informieren, bieten zahlreiche, meist kostenfreie Internetportale. Wir haben für Sie eine Übersicht der Gehaltsportale für Deutschland zusammengestellt.

> Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit gibt Hilfestellung beim Berufseinstieg. Das ist das einzige Portal mit einer systematischen Erfassung von Daten auf Basis der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen in Deutschland.

> Glassdoor  bietet eine detailliert Auskunft über die Gehälter für einzelne Positionen oder Karrierestufen und zum Ablauf der Bewerbungsverfahren.

> Kununu verpflichtet sich der Transparenz auf dem Arbeitsmarkt und bietet einen Gehaltsvergleich sowie einen Selbsttest zum Gehaltscheck für den Berufseinstieg an.

> Gehalt bietet Berufseinsteigenden eigens einen Fragebogen an: Der anonyme Vergleich mit Personen mit ähnlichen Jobprofilen soll die Einschätzung über die eigene Gehaltsvorstellung erleichtern.

> Gehaltsvergleich zeigt Durchschnittsgehälter für Jobs und Unternehmen in Deutschland.

> Beim LohnSpiegel werden die selbst eingegebenen Informationen vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung wissenschaftlich geleitet.

> GehaltTipps beantwortet Fragen nach den Berufen mit dem höchsten Einkommen oder in welcher deutschen Stadt mit welchem Beruf am meisten verdient wird.



Fakten zum Equal Pay Day

Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2019 17,72 Euro, während Männer auf 22,16 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 20 Prozent. Weitere Informationen zur Berechnung des Gender Pay Gaps finden Sie beim Statistischen Bundesamt

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Umgerechnet ergeben sich daraus 73 Tage, die Frauen 2021 umsonst arbeiten, und das Datum des nächsten Equal Pay Day am 14. März 2021.

Amazon Eve fordert: "Pay me like a man!"

Batgirl und Batman zu Equal Pay
Ein Video des U.S. Department of Labor - aus dem Jahr 1973!