PRESSEMITTEILUNG
Etwa die Hälfte aller abhängig beschäftigten Frauen im Haupterwerbsalter können ihre eigene Existenz langfristig nicht sichern: Diese Zahlen aus einem aktuellen DGB-Bericht verdeutlichen die drastischen Auswirkungen des Gender Pay Gaps, der aktuell in Deutschland 16 % beträgt. Unter dem Motto „equal pay every day” rückt der Equal Pay Day am 27. Februar 2026 daher in den Fokus, wie sich der Gender Pay Gap im Laufe des Lebens entwickelt und auswirkt – und wie es gelingen kann, das zu ändern und equal pay Realität werden zu lassen.
„Solange Frauen strukturell weniger Lohn erhalten, ist ihre Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft eingeschränkt”, sagen Heike Fiestas Cueto und Katharina Lages-Willner, Co-Präsidentinnen von BPW Germany e.V., der den Equal Pay Day initiiert. „Die Folgen nicht gleichberechtigter Lebensentscheidungen, mangelhafter beruflicher Perspektiven und mangelnder Sicherheit sind omnipräsent. In einer Zeit, in der geschlechtsspezifische Gewalt erneut steigt, gilt mehr denn je: Ohne ökonomische Eigenständigkeit bleibt Gleichstellung eine Illusion. Deshalb muss equal pay Grundvoraussetzung für ein demokratisches und wirtschaftlich stabiles Land sein!”
Morgen, am 26. Februar 2026, findet von 19:00 bis 22:00 Uhr im bUm in Berlin die Equal Pay Day Soirée statt. Mit dabei: Mareike Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im BMBFSFJ, Heike Fiestas Cueto und Katharina Lages-Willner, Co-Präsidentinnen von BPW Germany e.V., Juliane Fischer-Rosendahl, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte im Bezirksamt Spandau von Berlin, Christoph May vom Institut für kritische Männerforschung, und Farnaz Nasiriamini vom Deutschen Juristinnenbund. Musikalisch begleitet wird der Abend von Tayo Awosusi-Onutor und Band. Hier geht es zum Programm.
Für Pressevertreter:innen, die sich zur Soirée anmelden möchten, sowie für Interviews stehen Heike Fiestas Cueto und Katharina Lages-Willner sowie Uta Zech, Leitung der Equal Pay Day Kampagne, unter +49 174 3306025 und unter presse@equalpayday.de zur Verfügung. Weitere Informationen bieten die Kampagnen-Website und unsere Pressemappe.




