Der nächste Equal Pay Day kommt bestimmt!

Auftaktveranstaltung zur Equal Pay Day Kampagne am 9. November 2017 im Berlin

"Transparenz gewinnt." ist das neue Motto des kommenden Equal Pay Days.

21 Prozent beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern.  Das sind genau 21 Prozent zuviel. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der Spitzenpositionen im europäischen Vergleich.  Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt.

Was sind die Gründe für diese Unbeweglichkeit? Was sagt der Gender Pay Gap aus? Über unsere Gesellschaft, Rollenvorstellungen, Unternehmenskulturen. Wie kann Transparenz dabei helfen, damit Frauen zu mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung in Gesellschaft, Familie und Beruf gelangen?

Diskutieren Sie mit uns am 9. November in Berlin, wenn wir voller Elan in die neue Runde der Equal Pay Day Kampagne starten. Nach all den Kampagnenjahren sind wir mehr denn je überzeugt, dass wir nur gemeinsam erfolgreich gegen die Lohnlücke vorgehen können. Transparenz gewinnt.

Die online Anmeldung ist ab sofort möglich.

Aktuelles zum Thema Lohngerechtigkeit

Freiheit durch wirtschaftliche Unabhängigkeit | 11.09.2017 | Die Chefin

Der Weg in die Chefetagen wird Frauen oft gezielt verwehrt | 11.08.2017 | HuffPost

Intransparenz von Managergehältern in städtischen Unternehmen | 19.07.2017 | DNN

Erfahren, was Ihre Kollegen verdienen  | 10.07.2017 |Spiegel Online

Frauen leisten Gratis-Arbeit für fast eine Billion Euro | 22.06.2017 | Süd West Presse

Neues Gesetz zur Lohngleichheit wird massiv unterschätzt | 01.06.2017 | Handelsblatt

Berliner Erklärung 2017 | 30.05.2017 | Spiegel Online

Warum der Gender Pay Gap nur ein Symptom ist | 17.05.2017 | Horizont

Wie Firmen beim Lohn auf Transparenz setzen | 12.05.2017 | Süddeutsche Zeitung

Frauen können Auskunft verlangen | 12.05.2017 | Handelsblatt

Frauen können Lohn von männlichen Kollegen erfragen | 12.05.2017 | Reuters

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie hier in der Rubrik PRESSEECHO.

#EPD2018

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Fakten zum Equal Pay Day

Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2016 16,26 Euro, während Männer auf 20,71 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent. Weitere Informationen zur Berechnung des Gender Pay Gaps finden Sie beim Statistischen Bundesamt

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2017 umsonst arbeiten, und das Datum des nächsten Equal Pay Day am 18. März 2018.

Das war der Equal Pay Kongress zum 10. Jahrestag des Equal Pay Day in Deutschland.

Deutsche Welle: Noch immer sind Frauen und Männer weltweit nicht gleichberechtigt. Die Diskriminierung von Frauen findet nicht nur gesellschaftlich, sondern gerade auch auf wirtschaftlicher Ebene statt.

Gender Pay Gap: Frauen verdienen durchschnittlich 21% weniger Geld als Männer. Und auch wenn der bereinigte Gender Pay Gap von vielen als Argument genutzt wird: vielen Frauen bleibt kaum eine andere Wahl. Suzie Grime sucht nach den Gründen.