Der nächste Equal Pay Day ist im Anmarsch!

Auftaktveranstaltung zur Equal Pay Day Kampagne am 9. November 2017 in Berlin

Transparenz gewinnt. Under diesem Motto steht der Equal Pay Day 2018.

21 Prozent beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern.  Das sind genau 21 Prozent zuviel. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der Spitzenpositionen im europäischen Vergleich.  Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt.

Was sind die Gründe für diese Unbeweglichkeit? Was sagt der Gender Pay Gap aus? Über unsere Gesellschaft, Rollenvorstellungen, Unternehmenskulturen. Wie kann Transparenz dabei helfen, damit Frauen zu mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung in Gesellschaft, Familie und Beruf gelangen?

Am 9. November war Start der Equal Pay Day Kampagne 2018 in Berlin. Interessante Impulse und eine lebhafte Podiumsdiskussion haben das diesjährige Kampagnen-Motto "Transparenz gewinnt." vorgestellt und in seinen Facetten beleuchtet. Nach all den Kampagnenjahren sind wir mehr denn je überzeugt, dass wir nur gemeinsam erfolgreich gegen die Lohnlücke vorgehen können. Transparenz gewinnt.

Werden Sie aktiv zum Equal Pay Day. Ab sofort können Sie Ihre Aktionen in der Aktionslandkarte einstellen. Desto mehr sich Equal Pay auf die Fahnen schreiben, desto eher erreichen wir unser Ziel. Machen Sie mit!

Aktionslandkarte

Was ist wo los zum Equal Pay Day 2018?
Es werden wieder bundesweit die EPD-Fahnen vor Rathäusern wehen. Red Dinner, Info-Veranstaltungen und Flashmobs werden organisiert oder beim Guerilla Knitting riesige rote Taschen gestrickt. Einen Überblick aller Aktionen gibt unsere Aktionslandkarte.

Lassen Sie sich von der Vielfalt anregen, stöbern Sie in unseren Aktionstipps und starten Sie Ihre eigene Aktion! Machen Sie mit! Wir freuen uns über jede neue Aktion! Machen Sie Ihre Aktion und Ihr Engagement für Equal Pay sichtbar!

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Aktuelles zum Thema Lohngerechtigkeit

Entgelttransparenzgesetz – Was verdienen eigentlich die anderen? | 04.12.2017 | Süddeutsche Zeitung

Die "Frau-bleibt-zu-Hause-Ehe", staatlich gefördert | 03.12.2017 | Süddeutsche Zeitung

Frauen und Kinder fördern – nicht Hochzeiten | 01.12.2017 | Zeit Online

Mit dem 1. Kind ändert sich alles! | 30.11.2017 | herMoney

Start der Kampagne Equal Pay Day 2018: Transparenz gewinnt. | 09.11.2017 | she works!

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie hier in der Rubrik PRESSEECHO.

#EPD2018

Machen Sie mit! Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Gedanken und Aktionen zum Equal Pay Day 2018 in den sozialen Medien mit uns zu teilen. Entweder auf Twitter unter dem Hashtag #EPD2018 oder über die EPD Facebook-Seite.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
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Fakten zum Equal Pay Day

Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2016 16,26 Euro, während Männer auf 20,71 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent. Weitere Informationen zur Berechnung des Gender Pay Gaps finden Sie beim Statistischen Bundesamt

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2017 umsonst arbeiten, und das Datum des nächsten Equal Pay Day am 18. März 2018.

Das war der Equal Pay Kongress zum 10. Jahrestag des Equal Pay Day in Deutschland.

Deutsche Welle: Noch immer sind Frauen und Männer weltweit nicht gleichberechtigt. Die Diskriminierung von Frauen findet nicht nur gesellschaftlich, sondern gerade auch auf wirtschaftlicher Ebene statt.

Gender Pay Gap: Frauen verdienen durchschnittlich 21% weniger Geld als Männer. Und auch wenn der bereinigte Gender Pay Gap von vielen als Argument genutzt wird: vielen Frauen bleibt kaum eine andere Wahl. Suzie Grime sucht nach den Gründen.