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Neue Ausschreibung für Werbematerial und – Konfektionierung
Die Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit will neue Angebote für die Werbemittel einholen und startet daher eine bundesweite Ausschreibung. Bitte leiten Sie diese Ausschreibung auch gerne weiter, wenn Sie geeignete Hersteller kennen.
Zur Ausschreibung Werbematerial und - Konfektionierung
Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit und Forum Equal Pay Day starten Planungen für „Tag der Entgeltgleichheit“ 2014
Der nächste Equal Pay Day findet am 21. März 2014 statt. Dies verkündeten heute die Business and Professional Women (BPW) Germany, Initiatorinnen des Aktionstags für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern in Deutschland. Das Datum des Equal Pay Day markiert symbolisch den Verdienstunterschied von Frauen und Männern, der laut Statistischem Bundesamt aktuell bei 22 Prozent liegt. Im Fokus der kommenden Equal-Pay-Day-Kampagne stehen Minijobs und Teilzeitarbeit als häufige Beschäftigungsformen von Frauen nach der Erwerbspause. Sie gelten als wichtige Ursachen sowohl für die geschlechtsspezifische Lohnlücke als auch für die spätere Rentenlücke von rund 60 Prozent.
Zur Pressemitteilung
Aktionen zum Equal Pay Day 2013
Wir freuen uns, erneut über eine Steigerung der Aktionszahlen berichten zu können – alle von Ihnen gemeldeten Aktionen hatten wir auf der Aktionslandkarte veröffentlicht. Zusammen mit denen, die wir selbst recherchiert haben, kommen wir auf mehr als 1000 Aktionen bundesweit. Sehen Sie unsere Auswertung auf der Webseite – wir freuen uns besonders, dass das Schwerpunktthema gute Resonanz fand.
Zur Auswertung Aktionen Equal Pay Day 2013
Medienberichte zum Equal Pay Day 2013
Auch die Medienberichterstattung hat sich qualitativ und quantitativ gesteigert, wie Sie aus der Auswertung auf der Webseite ersehen können. Dabei gibt die hohe Zahl der Duplikate den wichtigen Hinweis, dass das Thema breit gestreut gemeldet wurde.
Zur Auswertung der Medienberichte Equal Pay Day 2013

"Die Aufwertung von Berufen mit einem hohen Frauenanteil ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entgeltgleichheit. „Lohnfindung im Gesundheitswesen“ – so lautet das Thema des nächsten Equal Pay Day. Unter dem Motto „Viel Dienst – wenig Verdienst“ wollen wir aufzeigen, welchen Anteil die schlechtere Bezahlung von Gesundheitsberufen, die überwiegend von Frauen ausgeführt werden, an der Entgeltlücke von 22 Prozent zwischen Frauen und Männern hat. 80 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Frauen. In einer alternden Gesellschaft wächst die Bedeutung dieser Branche, die Verdienstmöglichkeiten sind jedoch schlechter als bei vergleichbaren Ausbildungsberufen. Gemeinsam mit unseren Schwerpunktpartnern wollen wir die Diskussion darüber sowohl aus Arbeitgeber- als auch aus Arbeitnehmersicht entfachen und in die Fläche tragen."
Henrike von Platen,
Präsidentin BPW Germany e.V.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was bei der um- sichtigen Arzthelferin in Ihrer Hausarztpraxis, der fürsorglichen Kranken- schwester in der Notaufnahme oder der freundlichen Altenpflegerin im Senioren- heim am Ende des Monats auf der Gehaltsabrechnung steht? Viel ist es nicht im Vergleich zu anderen Berufen. Frauen bilden das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung, denn 80 Prozent der Beschäftigten in der Gesundheitsbranche sind Frauen. Ihr Einkommen findet sich im Vergleich zu ähnlichen Ausbildungsberufen am unteren Ende des Gehalts- spektrums wieder. Die schlechte Bezahlung in frauendominierten Berufen, und dazu gehören Gesundheitsberufe, ist eine wesentliche Ursache für den bestehenden statistischen Entgeltunterschied. Deshalb steht beim diesjährigen Equal Pay Day die Verdienstsituation in Gesundheitsberufen im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Viel Dienst! Wenig Verdienst!“ geht es um die gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung von Gesundheitsberufen. Dies ist nicht nur im Interesse der Beschäftigten sondern in unser aller Interesse. In einer alternden Gesellschaft sind tatkräftige, motivierte und professionelle Beschäftigte im Gesundheitswesen unverzichtbar.
Dr. Kristina Schröder
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend