Natascha Heinisch:
Was ich sehr gut finde, ist die Idee einer capsule wardrobe, auf Deutsch Kapsel-Garderobe. Das bedeutet kurzgefasst, dass die Kleidungsstücke, die man hat, alle untereinander zusammenpassen, also auch farblich abgestimmt sind. Man hat dann einen reduzierten Kleiderschrank aber gleichzeitig auch nie „nichts zum Anziehen“, weil die Stücke alle miteinander harmonieren. Wie sehr viele andere Menschen habe ich 2020 meinen Kleiderschrank komplett ausgeräumt und superviel aussortiert, hab am Ende aber festgestellt, dass es definitiv jemanden mit besserem Verständnis für Style und Mode gebraucht hätte, um das mit mir systematischer und sinnvoller zu machen. Wie ich das alleine gemacht hatte, hatte ich am Ende Teile im Kleiderschrank, die ich nie wieder angezogen habe und andere, die ich aussortiert hatte, haben mir später sehr, sehr gefehlt. Um den Zugriff zu einem ganzen Netzwerk an Expertise soll es unter anderem heute gehen, wenn ich spreche mit Heike Fiestas Cueto und Katharina Lages-Willner. Hallo Katharina, hallo Heike, schön, dass ihr da seid!
Heike Fiestas Cueto:
Ja, hallo Natascha.
Katharina Lages-Willner:
Hallo, auch von meiner Seite!
Natascha Heinisch:
Wir fangen an mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Ihr seid jetzt neue Präsidentin und Co-Präsidentin des BPW Germany. Aber wenn ihr ein Tier wärt, was wärt ihr dann zum Beispiel und warum? Oder auch: Wenn ihr eine Landschaft wärt oder ein Disney-Charakter – da seid ihr ganz frei und kreativ- was wärt ihr dann?
Heike Fiestas Cueto:
Ja, ich habe mir das Tier ausgesucht. Ich wäre, glaube ich, ein Border Collie. Ich habe selber schon mal so einen Hund gehabt und der ist sehr treu, sehr kommunikativ und er hat ja so die Eigenschaft, eine Herde zusammenzuhalten und in eine Richtung zu treiben. Und das wurde mir auch mal nachgesagt, dass ich das kann.
Natascha Heinisch:
Auch ein Tier, der sehr viel geistige Auslastung braucht, wie man mir gesagt hat. Also der braucht Beschäftigung und darf nicht nur daheim rumsitzen, sonst zerbeißt er den Teppich und zerfleddert alles.
Heike Fiestas Cueto:
Ja, richtig. Das könnte auch auf mich zutreffen.
Natascha Heinisch:
Und du, Katharina?
Katharina Lages-Willner:
Ja, ich habe gerade noch mal neu drüber nachgedacht. Ich wäre ein Zebra, weil das ist so ein Tier, was so immer auffällt und immer vielleicht auch noch mal in Herden auftritt, wo es auch alleine stehen kann, wo es aber darum geht, oftmals, dass das Tier selbst kleiner ist als der Schatten, wenn man es von oben betrachtet. Und das finde ich immer ganz wichtig, dass wir Dinge hinterlassen, die einen großen Mehrwert haben. Und ich glaube, das beschreibt es dann ganz gut.
Natascha Heinisch:
Sehr spannend, sehr spannend. Seit wann seid ihr beide denn frauenpolitisch aktiv? Gab es in eurem Leben ein auslösendes Moment oder einen Erkenntnismoment, oder eine Geschichte, wo ihr sagt, da wurde der Samen in die Erde gesetzt, aus dem das daraus entstanden ist?
Katharina Lages-Willner:
In meinem Fall kann ich es relativ genau eigentlich sagen, dass ist so ein bisschen seit sieben, acht Jahren ungefähr nach der Geburt meiner Tochter, da war sie schon drei Jahre alt ungefähr, und da war dann irgendwann der Moment, wo ich selbst in der Geschäftsführung war und sehr stark gemerkt habe, dass es auf dem klassischen „Ich mache ganz viel, ganz tolle Arbeit“-Muster leider nicht weitergeht und zumindest nicht so weitergeht, wie ich das in meinem Umfeld gesehen habe. Und habe dann irgendwann gedacht, Okay, wenn ich nichts mache, wenn ich selber einfach weiter mit in der Suppe mit rühre und keinen bedeutenden Unterschied mache, dann steht die irgendwann in 20 Jahren vor mir und fragt mich: Mama, warum hast du denn nichts gemacht? Du findest doch, du findest doch Orte, du willst es doch eigentlich, warum hast du nichts getan? Und das war ein großer Erkenntnismoment für mich. Und dann habe ich mich drei Jahre später selbstständig gemacht und habe mir das zur Aufgabe gemacht.
Heike Fiestas Cueto:
Ja, ganz so einen markanten Punkt gab es in meinem Leben nicht. Das hat sich irgendwie so langsam entwickelt, weil so am Anfang meiner Berufstätigkeit hatte ich ehrlich gesagt auch nicht sehr viel mehr Zeit für als für arbeiten und für Kinder, weil ich habe drei Kinder und Vollzeit berufstätig als Alleinverdienerin meiner Familie. Da war einfach kein Platz für irgendwas anderes. Als die Kinder dann älter wurden, kam dann noch Ehrenamt dazu, ja, aber da ging es auch erst Kinder und Jugend. Und erst als ich so feststellte, ich sitze in Elternstammtischrunden und diskutiere den ganzen Abend über die Sinnhaftigkeit des einen oder des anderen Kinderbilderbuchs, habe ich gedacht: Irgendwie bist du hier falsch, du brauchst irgendwie eine andere Umgebung. Und dann habe ich die Frauen gesucht. Ich lernte dann eine Frau kennen, die mir erzählt hatte, was für einen tollen Abend sie bei BPW hatte und was für coole Frauen sie da kennengelernt hatte. Und dann habe ich gedacht, das ist, glaube ich, die richtige Umgebung. So kam ich zu BPW und wenn ich mal irgendwo bin und das cool finde, dann bin ich auch ziemlich schnell engagiert, war dann im BPW Stuttgart auch schnell Vorsitzende und wie es dann so weiterging, sehen wir ja heute.
Natascha Heinisch:
Du hast quasi schon sehr gut zur nächsten Frage übergeleitet, zum BPW hin. Also was bedeutet der BPW für euch und warum seid ihr Mitglied geworden?
Heike Fiestas Cueto:
Ja, genau. Also coole Frauen zu treffen ist das eine. Also man braucht oder Frau braucht einen bestimmten Kontext, sage ich mal, bekannte Persönlichkeiten zu treffen. Also Frauen zu einem Interview einzuladen, wie zum Beispiel Saskia Esken oder Judith Skudelny, also Frauen des politischen Lebens. Dazu braucht man einen Kontext und BPW bietet so einen Kontext, wirklich an besondere Orte zu besonderen Menschen zu kommen. Das ist mal das eine, was sicher für jede einzelne Frau auch sehr interessant ist und prickelt. Was ich aber besonders schätze, ist diese Menge an Wissen und Erfahrung, die in BPW ist. Es ist ein Frauennetzwerk, quer durch alle Branchen, durch alle Berufe und ich kann da mit jedem Thema eine Frau finden, wo ich mich beraten lassen kann, wo ich Erfahrungen austauschen kann, wo ich Wissen bekommen kann. Katharina, und man kann sich super persönlich auch ausprobieren, oder?
Katharina Lages-Willer:
Ja, total. Ich würde da auch genau anknüpfen, was du gesagt hast, weil das ist ein großer Mehrwert. Wir beschränken uns nicht auf eine Branche, auf eine Bubble, sondern das ist ja ein Netzwerk, was wirklich für jede Frau offen ist und wo es darum geht, diese neue… ich spreche immer gerne von Feminismus auch, wo es darum geht, diesen neuen Mut unter Frauen und diese Sichtbarkeit von Frauen ganz klar auch nach vorne zu stellen, wirtschaftlich, politisch, auf der Gleichstellungsebene, vor allem aber auch wirklich miteinander und in dieser Gemeinschaft untereinander. Und ich glaube, das merkt man immer wieder. Ich merke das total, wenn ich in den Kreisen von BPW unterwegs bin, dass es so… es geht immer da drum, einen Mehrwert zu stiften. Es geht immer da drum, wirklich noch mal eine extra Runde zu drehen. Und alle Frauen haben irgendwie immer so den Bedarf auch, was zu tun und was zu verändern und nehmen einander mit. Und das merke ich auch bei neuen Frauen. Ich bin ja im BPW Köln auch noch und wenn wir da ganz viele neue Interesstinnen immer wieder haben, haben immer irgendwie diese Idee von: Ich suche irgendwas, wo ich irgendwas mit machen kann, wo ich also mitgestalten kann, wo ich irgendwie einen Mehrwert geben kann und so. Und deswegen bin ich auf den BPW gekommen. Bin ich richtig? Ja, bist du. Und das ist, glaube ich, mein großer Mehrwert, den wir haben auch.
Natascha Heinisch:
Jetzt habt ihr beide sehr interessant, einmal ein Herdentier, das Zebra und den Collie, der mit der Herde arbeitet. Jetzt steht ihr dieser BPW-Herde, sage ich mal, voran als leitendes Zebra und leitender Border Collie: Wie blickt ihr denn auf eure Amtszeit? Was habt ihr euch vorgenommen? Was sind vielleicht Schwerpunkte, die ihr gern setzen möchtet?
Heike Fiestas Cueto:
Ja, das ist eine gute Frage. Da gibt es so viel, aber ich denke, das, was vor allen Dingen hervorsticht, ist, wir wollen dieses Netzwerk, von dem wir so überzeugt sind und begeistert sind, einfach noch sichtbarer machen, noch attraktiver machen. Eine unserer Vorstandsfrauen – wir sind ja außer uns beiden, noch weitere fünf, die im Vorstand mitarbeiten – hat gesagt, die Frauen sollen Schlange stehen, um bei uns mitmachen zu wollen: Genau das ist so ein Bild. Sichtbarkeit und Attraktivität nach außen, aber auch nach innen. Wahrnehmung der einzelnen Mitgliedsfrau in dem einzelnen Club. Wir sind ja ein Netzwerk von unabhängigen, selbständigen Vereinen. Also jeder BBW Club ist ein eigener Verein. Das ist sehr gut, weil dieser Verein kann sein Clubleben selber gestalten, aber diese Frau ist ja auch Teil eines großen Ganzen. Und das noch erlebbarer zu machen in Deutschland, aber auch international, weil wir sind Teil eines internationalen Netzwerks, was meiner Meinung nach für jede Frau auch sehr attraktiv ist, das erlebbar zu machen. Das sind so zwei wichtige Aspekte, aber da gibt es auch noch mehr.
Katharina Lages-Willner:
Genau, und ich glaube, das ist auch so ein bisschen so eine Situation, die wir durch die Zeit aktuell beantworten dürfen. Es gab mit Sicherheit im Vorfeld schon mal ähnliche Zeiten, was so Wendemomente sind, gerade für die Sichtbarkeit und die Mitspracherechte, die Bedeutsamkeit, die gleichen Rechte von Frauen. Und wir sind gerade wieder an so einem Wendepunkt, an einem wirklich wichtigen Punkt. Und wenn ein Verband wie der WPW – und ich glaube, das haben wir auch sehr stark als unsere Aufgabe aufgenommen –, jetzt geht es für uns wirklich darum, diese Sichtbarkeit innen und außen anzuknüpfen und zu halten und auch wirklich da noch mal diese extra Meile zu gehen und zu sagen, okay, wir können das jetzt ändern, wir müssen jetzt aber diesen Schritt mitgehen. Und da auch die Motivation und diese Verbindung unter den Frauen hochzuhalten und mit einem Vertrauen auch in die Gemeinschaft, mit einem Selbstvertrauen für Sichtbarkeit nach vorne zu gehen, sodass jede Frau das Gefühl hat: „Okay, da brauche ich keine Angst haben, dass ich verliere in der Gemeinschaft. Das ist einfach, glaube ich, gerade eine super wichtige Aufgabe von uns. Kommunikation, Verbindung schaffen, uns noch mal sichtbarer aufstellen, politisch wie wirtschaftlich, damit wir da nicht übersehen werden und diesen Wendepunkt wirklich mitgestalten können für die Frauen und nicht wieder zurück in die Vergangenheit.
Natascha Heinisch:
Ich würde gerne einen Schwenk hin machen zur EPD-Kampagne, die ja initiiert wird durch den BPW. Heike, der BPW Stuttgart hat eine Roadshow zu equal pay entwickelt. Was habt ihr denn da genau gemacht, beziehungsweise was kannst du uns da drüber erzählen?
Heike Fiestas Cueto:
Ja, mache ich gerne. Diese Roadshow kommt eigentlich vom BPW Kaiserslautern. Die haben sie dort entwickelt und wir Stuttgarter fanden die so toll, dass wir sie übernommen haben und auch noch weiterentwickelt haben. Was heißt das: Equal Pay Roadshow? Das heißt, wir gehen mit speziell entwickelten Schul-Stunden an Schulen, so in die Jahrgangsstufe 10 bis 12. Unterschiedliche Schulen, das kann die Gemeinschaftsschule sein, es kann die Realschule sein, das Gymnasium, das ist völlig egal. Es ist ungefähr in diesem Alter und wir setzen uns mit den Kindern zusammen, mit den Schülerinnen und Schülern zusammen auseinander darüber, was bedeutet eigentlich Gleichstellung und wo könnt ihr, ihr liebe Schülerinnen und Schüler, das in eurem Leben erfahren und was habt ihr da für Gedanken? Wie sollte das in Zukunft sein? Und zu dieser Schulstunde haben wir – das ist eine sehr interaktive Schulstunde, da haben wir einen Filmausschnitt des ZDFs zur Verfügung „Der Lauf des Lebens“, in dem man das sehr gut darstellen kann, was Gleichstellung im Verlauf des Lebens einer Frau und eines Mannes bedeutet, mit den bekannten Knicken, die es da so gibt. Wir haben ein Quiz, das die Schülerinnen und Schüler sehr gerne machen, zu den Fragen, zu Daten und Fakten rund um das Thema Gleichstellung und equal pay.
Und dann der wichtige Teil: Wir lassen sie diskutieren in kleinen Gruppen im Plenum, zu den Fragen, wo sie das erleben, was man auch tun kann und was sie erwarten würden, was sie in Zukunft sehen. Und mit dieser Roadshow sind wir an den Schulen und wir werden da sehr herzlich willkommen heißen, haben sehr viel positives Feedback. Und da unsere Kapazität als Ehrenamtliche übersteigt, sind wir jetzt dabei, das weiter zu entwickeln, das Schulmaterial, also dieses Unterrichtsstunden-Material, den Lehrenden zur Verfügung zu stellen, sodass sie dieses dann idealerweise von einer Webseite abrufen können, nutzen können und selber anwenden können, damit dieses Konzept einfach noch viel größere Verbreitung erfährt als die drei, vier Schulen, die wir in Stuttgart damit bedienen können im Moment.
Natascha Heinisch:
Wir haben ein neues Kampagnenthema: 2026 ist das „equal pay every day“ und wir wollen uns 2026 anschauen, an welchen Punkten im Lebensverlauf denn die Weichen für beziehungsweise gegen equal pay gestellt werden beziehungsweise warum in bestimmten Lebensphasen der Gender Pay Gap sich besonders verstärkt. Was verbindet ihr denn, wenn ihr das hört, „equal pay every day“ – was verbindet ihr mit dem neuen Kampagnenthema? Oder gibt es vielleicht – Katharina, du hast es jetzt am Anfang schon gesagt – gibt es vielleicht auch in eurer Biografie Punkte, wo equal pay besonders, oder unqual Pay besonders hervorgestochen hat oder wo ihr mit dem Thema gleiche Bezahlung oder ungleiche Bezahlung besondere Berührungspunkte hattet?
Katharina Lages-Willner:
Na ja, ich würde sagen, das, was uns auch sehr stark verbindet, ist das Thema Kinder. Ab dem Moment, wo eine Frau sich für Kinder entscheidet, da sinkt aber signifikant und wirklich fast schon dramatisch equal pay, überhaupt die Chance darauf, jemals equal pay weiterhin zu erreichen. Das bedeutet für mich „equal pay every day“, aber ich würde es super gerne auch auf das gesamte Jahr sehen. Also ich glaube, das ist etwas, was wir noch viel stärker nach vorne treiben müssen und was wir noch mehr in die Sichtbarkeit bringen dürfen. Es geht nicht nur an dem einen Tag darum, einmal zu sagen: Oh, guck mal! und „Wir sind immer noch nicht gleich“, sondern es geht darum, das gesamte Jahr über diese Fahne leider weiter hochhalten zu müssen und dass wir immer noch nicht da sind, wo wir sein wollen. Das ist, würde ich sagen, eine hervorragende Motto-Unterstützung für equal pay every day. Also gerne, jeden Tag.
Heike Fiestas Cueto:
Genau, jeden Tag. Und Katharina, du hast es gesagt, Kinder. Ich habe dann in meinem Lebenslauf zurückgeschaut und habe gedacht: Ja, OK, Heike, du warst eigentlich in einer ziemlich glücklichen Lage, als Diplomkauffrau in einem großen Automobilunternehmen angestellt zu werden und dort als Ingenieurin eingestuft zu werden, weil Ingenieure haben einfach mehr verdient als Kaufleute. Eine Diskriminierung in anderer Kategorie sozusagen. Und ich hatte immer das Gefühl, ja, okay, ich werde fair bezahlt. Aber ich war davor angestellt in einem Forschungsinstitut und hatte schon zwei Kinder, habe Vollzeit gearbeitet. Und dann kam mein Sohn zur Welt und dann bekam ich die Ansage: Ab 1. Januar stellen wir dich dann halbtags ein, weil mit einem kleinen Kind kannst du ja nicht mehr voll arbeiten. Und das sagt jemand einer Frau, die verantwortlich ist, eine fünfköpfige Familie zu ernähren. Da habe ich kurz mal Schweißausbrüche gekriegt. Zum Glück hat dieser Zustand dann nur drei Monate gedauert und ich habe eine Vollzeitanstellung gefunden. Aber so etwas würde einem Mann nicht passieren und das ist einfach ein eklatantes Erlebnis gewesen.
Natascha Heinisch:
Und musstest, wenn ich das richtig verstanden habe, du hast dann das Unternehmen gewechselt. Du bist nicht dann dort, wo du warst, in Vollzeit gegangen, sondern du musstest selber eigenverantwortlich schauen, dass du woanders wieder in Vollzeit was machst.
Heike Fiestas Cueto:
Ja, es gab keine Alternative dort, wo ich war. Ja, also halbe Stelle oder gar nichts. Super.
Katharina Lages-Willner:
Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Ganz viele junge Frauen, mit denen ich spreche, die sagen immer – oder Frauen, die noch keine Kinder haben oder sich bewusst gegen Kinder entscheiden – da kommt oftmals so eine Aussage wie „Ich habe so was noch nie gehabt. Ich habe das tendenziell gar nicht. Also bei mir ist eigentlich immer alles ganz gut gelaufen.“ Wenn man da richtig hin guckt, ist das leider auch nicht wirklich der Fall. Aber das wirkliche Bewusstsein darüber, wie es wirklich läuft, wie sehr die Lebensbedingungen auseinander driften, bekommen Frauen leider erst mit, wenn sie ein Kind bekommen, während Männer für ein Kind befördert werden. Einfach, weil sie ja, und das passiert immer noch, weil sie die Familie unterstützen und ernähren müssen. Wir reden über Elterngeld, sehen aber Eltern nicht als Gemeinschaft, sondern als Individuum, also eigentlich quasi nur als Mutter und dann als Karriere-Vater. Und das muss sich dringend ändern. Deswegen würde ich mich freuen, wenn wir da noch mehr auf diese einzelnen Themen bereitstellen, sich da auch wirklich mal anknüpfen zu können, um auch der Wirtschaft zu zeigen: Guck mal hier, das ist der Case, also genau da ist dieser Case und genau den müssen wir nehmen und müssen den verändern. Ich glaube, es darf weniger plakativ, mehr in die Einzelfallbetrachtung gehen, damit Menschen überhaupt verstehen, worum es hier geht.
Natascha Heinisch:
Ich würde auch gern zu euren jeweiligen Arbeitsbereichen euch noch etwas fragen wollen. Heike, du bist an der Uni Hohenheim in der Koordination eines Professorinnen-Programms. Worum geht es denn dabei genau?
Heike Fiestas Cueto:
Es geht darum, Frauen in Regelprofessuren zu bekommen und das ist ein öffentlich gefördertes Programm, wofür sich die Universitäten bewerben können. Und Hohenheim hat dieses Programm jetzt schon zum dritten Mal gewonnen, kann ich sagen. Und ich bin dort jetzt als Programmmanagerin dafür zuständig, die Gelder zu verwalten und richtig einzusetzen. Das heißt, was macht dieses Professorinnen-Programm? Es unterstützt aktuell gerade drei Professorinnen, die neu ernannt wurden, in diese, berufen wurden in diese Regelprofessur-Stelle. Und diese Frauen werden mit verschiedenen Begleitmaßnahmen unterstützt. Also nicht nur diese, sondern auch die anderen Professorinnen, die schon Stellen haben, natürlich, da geht es Betreuungsmaßnahmen für Kinder, einen Ausfallfonds, zum Beispiel, wenn eben eine Professorin ein Kind bekommt, dass ihre Forschungsarbeit dann weitergeführt werden kann, dass es da eine Stelle gibt, wo jemand als wissenschaftliche Mitarbeiterin hineinschlüpfen kann und das auch fortführen kann in dieser Zeit. Es geht die Förderung und die Unterstützung von Frauen in Gremien der Universität und so weiter. Also damit Frauen, eben trotz oder weil sie die wundervolle Aufgabe haben, Kinder für unsere Gesellschaft auf die Welt zu bringen, ihren Beruf trotzdem voll ausfüllen können. Und mich freut das sehr, dass ich diese Stelle jetzt habe. Es ist etwas anderes, als ich vorher in meinem Berufsleben gemacht habe, aber ich kann von vielen Erfahrungen, die ich vorher gemacht habe in meiner Tätigkeit als Organisationsberaterin, hier natürlich auch profitieren.
Natascha Heinisch:
Für diejenigen, die ihr uns heute zuhört, wir haben auch eine eigene Folge, die im Universitätskontext spielt. Man könnte ja meinen, im öffentlichen Dienst, da sind ja wirklich alle gleich, wir verdienen alle dasselbe, da gibt es diese Problematik nicht, aber ja, auch da gibt es sie leider auch an Universitäten und auch bei Professorinnen im Gegensatz zu Professoren, dass zum Beispiel Lehrstühle, die in eher frauentypischen Bereichen, dass dann niedriger eingruppiert wird als ein Lehrstuhl, der an einem eher männerdominierten Fachbereich angegrenzt ist. Also hört da gerne auch mal rein! Katharina, du hattest am Anfang schon über deine Tochter gesprochen und wie das Ganze bei dir so in Gang gekommen ist. Du hast eine Unternehmensberatung gegründet, die sich Heart Brain Consulting nennt. Was kannst du uns denn darüber erzählen? Was ist das Besondere an deiner Beratung?
Katharina Lages-Willner:
Ja, die ist entstanden in der Tat, als ich mit nur Männern mal wieder an Board saß und irgendwann gedacht habe: Okay, so kann es nicht weitergehen, ich glaube, wir brauchen wirtschaftlich unbedingt mal ein bisschen neuen Schwung! Und habe mich dann selbstständig gemacht, habe zuerst sogar mich auf alle Bereiche konzentriert wird, also auf Männer wie Frauen in der Einzelberatung, und habe dann relativ schnell gemerkt, ich fokussiere mich hier auf Frauen. Das ist auch so mein Kernthema. Ich begleite Frauen im 1:1 dabei, Geschäftsführerin, Vorständin, Aufsichtsrätin zu werden, ins Top Level zu kommen und sich da wohlzufühlen und da zu bleiben. Und da bin ich also ein Sparringpartnerin auf dieser Ebene und auf der anderen Seite beraten wir die Unternehmen, die sagen, okay, wir haben Schwierigkeiten, wir wachsen einfach nicht mehr. Ich bin hauptsächlich in Branchen oder wir sind hauptsächlich in Branchen, die wirklich ein Lack of Development haben, wo es darum geht, Okay, wir kommen nicht so weiter, wie das vielleicht vor Jahren war, und stellen gerade Geschäftsführungen und Führungsebenen paritätisch auf. Das heißt, wir gucken intern nach neuen Ressourcen, nach Frauen, die Wachstumspotenzial haben. Wir gucken in die Geschäftsführungen, in die Vorstände, in die Führungsebenen, schauen, wie können wir die paritätisch aufsetzen, also was braucht es dafür? Was braucht es auch im kulturellen Kontext dafür? Und setzen diese Projekte um und begleiten die Unternehmen dabei, dass sie da reinwachsen. Also auf der einen Seite den Frauen, ich sage mal, den Rückenwind zu geben und auch den Rücken zu stärken und zu sagen, ich bleibe auch hier sitzen und nicht „Ich gehe, weil es wirklich grausam ist“, und auf der anderen Seite aber die Kultur intern, die Bedingungen intern so zu schärfen und umzustellen, dass überhaupt Parität möglich ist. Das ist so unsere Aufgabe.
Natascha Heinisch:
Jetzt haben wir uns angeschaut, was ihr persönlich macht. Jetzt komme ich auch noch zu den ganz, ganz großen Fragen. Mal schauen, ob wir eine gemeinsame Antwort heute darauf finden. Katharina, du hattest auch relativ am Anfang der Folge schon mal die besonderen Zeiten, in denen wir gerade leben, genannt. Was können wir denn tun, um zu verhindern, dass es im Bereich Gleichstellung einen Backlash gibt, wie er sich jetzt ja schon so ein bisschen andeutet?
Katharina Lages-Willner:
Zum einen ist es ganz wichtig, dass Frauen weiterhin sichtbar bleiben und dass wir laut bleiben, dass wir uns also nicht in diese Muster reindrängen lassen, die gerne gesellschaftlich publiziert werden von der freundlichen Frau, die im Hintergrund des Mannes alles bereithält und gemeinsam das Schnitzelchen brät, während der Mann das Geld verdient. Diese Rolle …
Natascha Heinisch:
Das Schnitzel vor allem, ganz wichtig, das Fleisch!
Katharina Lages-Willner:
Ja, ja, ja, also ganz bewusst, Fleisch brauchen wir doch! Diese Rolle ist eine wahnsinnig gefährliche und wir sehen gerade auch junge Generationen, die die aufgrund von einer sehr müden, mittleren und alten Generation sagt: Boah, ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt noch will. Also hier kommen verschiedene Identifikationsmuster zu Lasten, die also gerade jungen Frauen das Gefühl geben von Nichtmachbarkeit. Und sind wir ehrlich, so wie wir es die letzten Jahrhunderte, Jahrzehnte gemacht haben, ist es ja auch nicht machbar. Denn wer darunter leidet, sind die Frauen am Ende, die die Dreifach-, Vierfachbelastung haben, weil sie das alles auffangen müssen, was andere als Müll irgendwie auf die Straße fallen lassen. Und trotzdem müssen wir laut bleiben, gleichzeitig aber auch diese Generationen zusammenbringen. Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Faktor und das sehe ich im Unternehmen, das sehe ich aber auch im BPW. Ältere Generationen, gerade ältere Frauen haben so eine wundervolle Ruhe in sich drin, einfach weil sie schon so viele Erfahrungen gesammelt haben, während junge Frauen oder wie meine Tochter sagen würde, „mittelalte Frauen“ oder mitteljunge Frauen noch so einen Hustle haben und so ein Gefühl haben von nie genug zu sein, nicht genug zu machen, vielleicht auch ein bisschen Verzweiflung den Bedingungen gegenüber und dieser gesamten politischen Struktur, die wir gerade sehen, dieser Machtumverteilung. Und da diese Gesellschaft in den verschiedenen Altersgruppen, in den verschiedenen Generationen zusammenzubringen, da dieses Vertrauen herzustellen und gemeinsam laut zu sein. Ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt.
Heike Fiestas Cueto:
Ja, gemeinsam laut sein. Das Stichwort möchte ich aufgreifen, weil wir sehen ja in dem politischen Handeln, dass da manchmal die Frauen vergessen werden oder absichtlich nicht mitgedacht werden – böse Unterstellung, aber man könnte es vermuten – ich habe bisher immer gesagt, das Klimathema ist jetzt nicht ein ureigen Frauenthema, aber inzwischen ändert sich da meine Meinung, weil Frauen sind am ehesten von all den Klimathemen betroffen weltweit und dass wir da wachsam sind und jedes Indiz, was sich da auftut: „Ach, da hat jemand wieder mal die Frauen vergessen“, oder „Ach, da wurde dieses Statement, das passt aber auch nicht zu Frauenförderung“, dass wir solche Dinge wahrnehmen und laut dagegenhalten, in Social Media, auf Veranstaltungen, Konferenzen. Also dass wir da das politische Geschehen immer so mit den Nadelstichen in die andere Richtung wieder, also für Frauen, für die Gleichstellung von Frauen, dass wir da unterwegs sind, Das halte ich für sehr wichtig.
Natascha Heinisch:
Jetzt habt ihr die Sichtbarkeit schon genannt, als ganz wichtigen Punkt. Was muss sich denn gesellschaftspolitisch ändern und wie können wir das anschieben?
Katharina Lages-Willner:
Vor allem die Selbstverständlichkeit, dass Frauen nicht die Dekoration und die zwei Damen, die vorne vorgehören, beim Innovationsgipfel, einfach nur, um zu zeigen: „Guck mal, wir haben da noch zwei gefunden, die stellen wir irgendwie ganz dekorativ vorne vor“, wie so Blumendeko beim Hochzeitsbild, sondern die Selbstverständlichkeit, dass wir nicht erst im Nachgang darüber nachdenken, ob Frauen dabei waren oder ob sie nicht dabei waren, sondern dass wir einfach ganz klar sagen: „Okay, wir laden ein. Wie viele Plätze haben wir? 100 Plätze? Wunderbar. 50 Männer, 50 Frauen. Vielen Dank.“ Und das war’s. Also das muss sich dringend verändern, dass wir auch als Gesellschaft das erwarten und nicht die Medien oder auch die Gesamtgesellschaft darüber urteilen kann und gesagt: „Ja, aber war gar nicht so schlimm. Guck mal, eine, zwei Frauen waren doch da.“ Nein, Das hat ja gar nichts damit zu tun. Die Selbstverständlichkeit, dass Frauen zur Gesellschaft gehören, ist nicht gegeben und die muss es dringend geben.
Heike Fiestas Cueto:
Ja, und auf der anderen Seite dürfen wir nicht nachlassen, die Frauen auch weiter zu ermutigen, weil, Katharina, du hast es eben schon gesagt, die ältere Generation ist teilweise recht müde – kann ich auch bestätigen – und die jüngere Generation denkt dann: „Oh nein, das will ich nicht auch.“ Und da müssen wir, denke ich, diesen Frauen Rückhalt geben und diese Netzwerke sind unheimlich wichtig. Das hat mir auch mal eine Frau, die in einem IT-Beruf arbeitet, gesagt: „Da sind meistens Männer mich herum, aber damit ich mich hier irgendwie zu Hause fühle in diesem Unternehmen, habe ich mir mein Frauennetzwerk gesucht. Ich habe mir die Frauen gesucht und habe mit denen ein Netzwerk gebildet.“ Wir brauchen einfach diese Rückenstärkung unter uns, unter uns Frauen. Das finde ich auch einen sehr wichtigen Punkt.
Natascha Heinisch
Rückenstärkung, „sichtbar machen“ bringt mich wunderbar zu meiner nächsten Frage. Wir möchten ja in jeder Folge eine beziehungsweise bei euch dann zwei weiblich gelesene Personen in den Fokus rücken, die aus Kultur, Politik, Geschichte, was auch immer sein können, die aus welchen Gründen auch immer vielleicht nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die ihnen eigentlich zusteht. Das würde ich auch euch beide gerne fragen: Welche Frau möchtet ihr denn gern unseren Zuhörerinnen und Zuhörern ans Herz legen und warum?
Heike Fiestas Cueto:
Eigentlich sind es zwei. Ich möchte Lena Madesin Phillips, die Gründerin von BPW International, und Marie Munk, die Gründerin vom BPW in Deutschland da nennen. Die sind zwar innerhalb vom BPW bekannt, aber international vielleicht oder öffentlich dann vielleicht doch nicht so sehr. Es sind beide Frauen, die Anfang des letzten Jahrhunderts in auch einer Umbruchsituation, wie wir sie heute wiedererleben, anders erleben, Frauen gestärkt haben, ein Netzwerk gebildet haben. Und die sind für mich ein Vorbild und die machen Mut, weil sie in der Situation damals auch nicht gesagt haben: „Okay, ist halt so“, sondern gesagt: „Nein, ist so, aber müssen wir ändern.“
Katharina Lages-Willner:
Ich würde gerne nicht auf eine Frau mich beziehen, sondern ich würde gerne auf die Frauen in der zweiten Reihe mich beziehen. Ich würde gerne auf Frauen aufmerksam machen, die nicht ganz vorne dabei stehen. Also all die Frauen, die gerade noch nicht die die Aufsichtsrätinnen sind, die wir jeden Tag in den Zeitungen sehen, sondern die Frauen, die genau dahinter stehen und die in der die zweiten Reihe warten. Die würde ich gerne, da möchte ich gerne mehr Sichtbarkeit für erreichen.
Natascha Heinisch:
Sehr schön. Und dann bekommt ihr natürlich, wie alle unsere Gäste und Gästinnen, noch die Frage: Was bringt dich aktuell zum Fauchen und was bringt dich zum Schnurren beim Thema equal pay?
Heike Fiestas Cueto:
Zum Schnurren bringt mich da gerade nicht so wirklich was, eher zum Fauchen, nämlich die Tatsache, dass wir uns hier viel zu langsam vorwärts bewegen, dass der Equal Pay Day jetzt ins Jahr 2026 zwar ein Stück Richtung 1. Januar gerutscht ist, aber immer noch nicht weit genug. Wir, Frauen, arbeiten immer noch zwei Monate, also im Schnitt, im Durchschnitt, zwei Monate unentgeltlich und das kann einfach nicht sein.
Katharina Lages-Willner:
Ich habe gerade drüber nachgedacht. Noch mal: Zum Schnurren würde mich maximal bringen, zu sehen, dass es funktioniert, wenn Frauen zusammenarbeiten, dass es also ein wahnsinnig tolles Vertrauen untereinander gibt und dass wir viel, viel mehr erreichen können und viel mehr Kapazität haben, wenn Frauen sich zusammenschließen. Das, was wir im WPW sehr deutlich sehen können. Aber mich bringt leider auch viel mehr zum Fauchen, um ehrlich zu sein. Und ich glaube, auch darüber erreichen wir mehr. Denn was mich wirklich schlimm zum Fauchen bringt, ist, dass Frauen sich so schnell zufriedengeben. Frauen sind unheimlich schnell zufriedenzustellen, wenn sich nur ein ganz kleines bisschen ändert und wenn der Tag einen Tag weiter nach vorne rückt. Und ja, dann sind wir irgendwie schon halbwegs zufrieden und sagen: „Guck mal, wir haben schon was erreicht!“ Ja, und das ist auch ganz gut, aber ehrlich gesagt, ich glaube, wir dürfen auch mal unzufrieden sein, denn darüber können wir auch viel erreichen.
Natascha Heinisch:
Ich habe neulich einen Artikel darüber gelesen: Es gibt ja diese Dankbarkeitstagebücher, wo man jeden Tag aufschreibt: Wofür bin ich dankbar? Und wie sehr diese Dankbarkeitstagebücher auf Frauen zugeschnitten sind in ihrem Design. Und dass es natürlich gut ist, dankbar zu sein, aber dass gerade dieser Zuschnitt auf: Na ja, schau dir doch einfach mal an, was dir Gutes passiert ist, warum es dir eigentlich gut geht, dass dieses „Schauen wir uns mal an, wofür wir dankbar sind“, eigentlich dem entgegen steht, was ihr gerade gesagt habt, dieses sich ärgern und laut sein. Und wenn ich mir immer nur anschaue: Ja, aber das ist doch eigentlich in Ordnung, schaue ich mir nicht das an, „ja, aber es könnte auch noch das und was und das eigentlich sehr Wichtiges geändert werden und dann besser werden“. Also insofern ein sehr, sehr wichtiges Schlusswort von euch beiden. Falls ihr da draußen noch Fragen habt an diese heutige Folge oder allgemein zum Thema equal pay, dann könnt ihr uns wie immer sehr gerne schreiben an info@equalpayday.de und uns folgen auf Social Media, wo wir unterwegs sind unter dem Hashtag #EPD. Dann sage ich vielen Dank, Heike, vielen Dank, Katharina, dass ihr heute bei mir wart und dass wir auch diesen Aspekt des, ich nenne es mal Herde-Sein, der Zusammenhalt, das hat mir sehr gefallen heute. Das es sehr viel auch dieses sich gegenseitige Unterstützung, voneinander lernen, diese Gemeinschaft von Frauen, sehr schön, dass wir heute diesen Aspekt auch noch mal so sehr hervorheben durften. Vielen Dank an euch beide und an euch da draußen ein fröhliches „tschüss!“.
Heike Fiestas Cueto:
Ja, auch an euch da draußen ein freundliches tschüss auch von mir. Und ja, dankbar sein, sich Stärke und Kraft holen, ist wichtig, aber diese dann nutzen, Veränderungen voranzuschieben.
Katharina Lages-Willner:
Tschüss auch von meiner Seite und an alle, die schon dabei sind beim BPW: fröhliches Zuhören! Und wenn du jetzt das Gefühl hast, Mensch, das könnte der richtige Verein sein, dann greif mal zu und komm mit dazu






