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Dagmar Schwarz , Koordinatorin Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit | Equal Pay Day
Fon.: 030 311 705 17
Mail: d.schwarz@equalpayday.de

Christel Riedel, Projektleiterin Forum Equal Pay Day
Fon.: 030 311 705 17
Mail: c.riedel@equalpayday.de

Simone Denzler, Pressesprecherin
Tel.: 06221 599 5044 oder 0172 619 2435
E-Mail: s.denzler@equalpayday.de
Eva Wildhardt, Projektassistentin
Fon: 030 311 705 17
Mail: e.wildhardt@equalpayday.de
Sigmaringer Straße 1
10713 Berlin
Mo. - Fr. 09:00-15.00 Uhr
Fon: (+49) 30 31 17 05 17
Fax: (+49) 30 31 17 05 16
Mail: info@equalpayday.de

"Die Aufwertung von Berufen mit einem hohen Frauenanteil ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entgeltgleichheit. „Lohnfindung im Gesundheitswesen“ – so lautet das Thema des nächsten Equal Pay Day. Unter dem Motto „Viel Dienst – wenig Verdienst“ wollen wir aufzeigen, welchen Anteil die schlechtere Bezahlung von Gesundheitsberufen, die überwiegend von Frauen ausgeführt werden, an der Entgeltlücke von 22 Prozent zwischen Frauen und Männern hat. 80 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Frauen. In einer alternden Gesellschaft wächst die Bedeutung dieser Branche, die Verdienstmöglichkeiten sind jedoch schlechter als bei vergleichbaren Ausbildungsberufen. Gemeinsam mit unseren Schwerpunktpartnern wollen wir die Diskussion darüber sowohl aus Arbeitgeber- als auch aus Arbeitnehmersicht entfachen und in die Fläche tragen."
Henrike von Platen,
Präsidentin BPW Germany e.V.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was bei der um- sichtigen Arzthelferin in Ihrer Hausarztpraxis, der fürsorglichen Kranken- schwester in der Notaufnahme oder der freundlichen Altenpflegerin im Senioren- heim am Ende des Monats auf der Gehaltsabrechnung steht? Viel ist es nicht im Vergleich zu anderen Berufen. Frauen bilden das Rückgrat unserer medizinischen Versorgung, denn 80 Prozent der Beschäftigten in der Gesundheitsbranche sind Frauen. Ihr Einkommen findet sich im Vergleich zu ähnlichen Ausbildungsberufen am unteren Ende des Gehalts- spektrums wieder. Die schlechte Bezahlung in frauendominierten Berufen, und dazu gehören Gesundheitsberufe, ist eine wesentliche Ursache für den bestehenden statistischen Entgeltunterschied. Deshalb steht beim diesjährigen Equal Pay Day die Verdienstsituation in Gesundheitsberufen im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Viel Dienst! Wenig Verdienst!“ geht es um die gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung von Gesundheitsberufen. Dies ist nicht nur im Interesse der Beschäftigten sondern in unser aller Interesse. In einer alternden Gesellschaft sind tatkräftige, motivierte und professionelle Beschäftigte im Gesundheitswesen unverzichtbar.
Dr. Kristina Schröder
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend