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Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit und Forum Equal Pay Day starten Planungen für nächsten „Gleichbezahltag“
Eine positive Bilanz zog der BPW Germany anlässlich des diesjährigen Equal Pay Day. Mit rund 760 Aktionen in 200 Städten und Gemeinden wurde informiert, demonstriert und mobilisiert. Rund 5000 Medienbeiträge zählten die Veranstalterinnen allein im März. Das Schwerpunktthema „Lohnfindung“ wurde deutschlandweit aufgenommen und breit diskutiert. „Durch das neue Konzept konnten wir die Aufmerksamkeit für die Problematik der Lohnlücke um ein Vielfaches erhöhen. Die seit Jahren stagnierenden Zahlen zeigen uns jedoch deutlich: Wenn wir dem Ziel gleicher Einkommenschancen für Frauen und Männer näher kommen wollen, dürfen wir nicht nachlassen, über die Ursachen aufzuklären und die Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen“, betonte Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany.
Pressemitteilung EPD 2013
European Equal Pay Day
Last-Minute-Info für Ihre Aktion: OECD versus Destatis Zahlen
Sehr geehrte Partner und Partnerinnen,
wir wünschen Ihnen viel Erfolg und viel Spaß am morgigen Equal Pay Day mit Ihrer Aktion. Zusammen mit den 700 Aktionen insgesamt klären Sie zur Lohnlücke von 23% auf, informieren, diskutieren, kurz: engagieren sich. Wir bedanken uns für die große Unterstützung!
Laut einer OECD-Pressemitteilung vom 5. März 2012 verdienen in Deutschland Frauen 21,6% weniger als Männer. Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts, die am 21.3.2012 bekannt gegeben wurden, sprechen von einem Lohnunterschied von 23 Prozent. Hat sich die Lohnlücke also reduziert – oder vergrößert? Weder noch...
Zum Vergleich OECD und Destatis-Zahlen
European Equal Pay Day
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützenden!
„Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit!“ lautet der Titel des einminütigen Spots, der am Mittwoch, 22. Februar, in Berlin uraufgeführt wird und den bundesweiten Auftakt der Medienkampagne zum Equal Pay Day 2012 bildet. Der Spot wird auf der Videoplattform „YouTube“ gezeigt sowie im „Berliner Fenster“ und im Warte-TV der Berliner Bürgerämter. Bundesweit sind weitere Plattformen geplant.
Der Spot entstand durch finanzielle Unterstützung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und in Kooperation mit den Business and Professional Women (BPW) Germany und den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke.
Hier geht´s zur Pressemitteilung Equal Pay Day Spot
Das komplette Foren-Paket rund um das Thema Lohnfindung können Sie nun bequem von der Website downloaden.
Das Equal Pay Day Toolkit mit den Fachvorträgen von
Prof. Martin Franzen (Lohnfindung zwischen Gleichberechtigung und Tarifautonomie)
Martin Beck („Lohnlücke“ – wie wird sie ermittelt und was steckt dahinter ?)
Dr. Beatrix Behrens (lebensphasenorientierte Personalpolitik der Bundesagentur für Arbeit) sowie diversen Muster-Vorlagen (wie z.B. Einladungsmuster, einem Musterleitfaden für die Podiumsdiskussion sowie den Mustervortrag zum Thema „Lohnfindung“) steht jetzt für Sie bereit und wird fortlaufend ergänzt.
Hier gehts zum Toolkit-Download

"Der BPW Germany hat den Equal Pay Day nach Deutschland geholt, weil es nicht hinnehmbar ist, dass Frauen in Deutschland, obwohl hervorragend ausgebildet, nach wie vor 23 Prozent weniger verdienen als Männer.Mit dem "Gleichbezahltag" machen wir auf die zahlreichen Ursachen von Entgeltungleichheit aufmerksam und erarbeiten zusammen mit Politik und Wirtschaft Lösungen, die beruflichen Chancen von Frauen nachhaltig zu verbessern. Verfestigte Rollenstereotype, fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten, zu wenige Frauen in Führungspositionen und ein Steuer- und Sozialsystem, das nach wie vor die Alleinverdiener-Ehe begünstigt, all dies muss sich ändern, damit Deutschland zukunftsfähig bleibt. Angesichts des absehbaren Fachkräftemangels, der prekären Situation vieler alleinerziehender Frauen und einer drohenden weiblichen Altersarmut ist der Abbau von Entgeltungleichheit unerlässlich für die wirtschaftliche Stärke und den sozialen Frieden in Deutschland."
Henrike von Platen,
Präsidentin BPW Germany e.V.

"Verdienen Sie mehr? Diese Frage kann frau sich ruhig öfter stellen! Wir wissen, dass Frauen häufig selbst bei gleicher Qualifikation weniger verdienen als Männer. Damit Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer nicht beim Geld aufhört, müssen wir die Ursachen für die Entgeltlücke ins Visier nehmen. Frauen fehlen in bestimmten Arbeitsgebieten, Berufen und auf höheren Stufen der Karriereleiter, sie unterbrechen oder reduzieren häufiger fa-milienbedingt ihre berufliche Tätigkeit, und typische Frauenberufe werden immer noch schlechter bezahlt. Das Bundesfamilienministerium setzt deswegen auf Transparenz, eine breite Öffentlichkeit für das Problem und auf die Schaffung von fairen Chancen im Erwerbsleben. Mit dem neuen Forum Equal Pay Day setzen wir den Schwerpunkt der Debatte zum diesjährigen Aktionstag am 23. März auf den Prozess der Lohnfindung und wollen zudem während des ganzen Jahres für die Ursachen von Entgeltungleichheit sensibilisieren. Dabei brauchen wir auch Ihre Hilfe! Setzen Sie sich mit uns gemeinsam für faire Einkommenschancen und Chancen-gerechtigkeit im Beruf ein! Auf dieser Website finden Sie umfangreiche Informationen zur Entgeltungleichheit. " Ihre
Dr. Kristina Schröder
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend