... der Jungenanteil an Abgängerinnen und Abgängern an allgemeinbildenden Schulen, die ihre Schule ohne Abschluss verlassen haben, 2007 bundesweit im Durchschnitt bei 63,1% lag?
... im bundesweiten Durchschnitt 57,6% der Hauptschulabsolventen 2007 männlich waren?
... im bundesweiten Durchschnitt 49,3% der Realschulabsolventen, aber nur 43,9% der Abiturienten 2007 männlich waren?
Die Zahlen stammen aus dem „Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland“, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 2009 herausgegeben wurde. Die gesamte Ausgabe finden Sie unter www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=130048.html
Demnach haben also mehr junge Frauen höhere Bildungsabschlüsse als Männer. Wenn es aber um die gut bezahlten Jobs geht, sieht es anders aus:
Von insgesamt 8.999 Studierenden, die im Jahr 2007 die Prüfung für ein Lehramt im Primarbereich ablegten, waren bundesweit 931 bzw. 10,3% Männer? In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften lag der Anteil von Frauen, die 2007 einen Abschluss erzielt haben, bei 22,2%. Dies weist auf ein nach wie vor starkes geschlechtsspezifisches Studienwahlverhalten hin, auf den Einfluss traditioneller Rollenbilder (Frauen können besser mit kleinen Kindern, Technik ist nichts für sie) und an die höheren Erwartungen von Männern an die berufliche Position und das Einkommen.
Der Anteil von Frauen, die nach ihrem Hochschulstudium erfolgreich eine Promotion absolvierten, lag 2007 im Bundesdurchschnitt bei 42,2%. Bei den Habilitationen lag der Frauenanteil nur mehr bei 24,3%. Von 802 Juniorprofessuren waren 2007 33,5% von Frauen besetzt. Und lediglich 16,2% der Hochschulprofessuren waren 2007 in Deutschland von Frauen besetzt.
Alles Gender im Job? Immer mehr Frauen sind berufstätig und erobern die Chefetagen. Aber gibt es tatsächlich schon echte Gleichberechtigung im Job?
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Logib-D – Weitere Infos zu Botschaften des Logib-D hier
Die Abteilung für Gleichstellung von Frauen und Männern der Universität Bern/Schweiz hat den Einfluss von Rollenstereotypen auf die Berufslaufbahn in diesen „Karriere-Leiterlispiel“ anschaulich verdeutlicht
Antidiskriminierungsstelle des Bundes – für Informationen und dem entsprechenden Beratungsangebot
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – fördert die Initiative „Equal Pay Day“ seit 2009
Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) – Informationsplattform zum Thema „Gender und Arbeitsmarkt“
Jahresbericht 2009 der EU-Kommission – zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle
Statistisches Bundesamt (Destatis) – Verdienstunterschied (2008) zwischen Männern und Frauen weiter bei 23%
Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen – Eintrag bei Wikipedia
– eine Link-Auswahl –
BETSY – European Project on Equal Pay
NCPE – National Committee in Pay Equity (NCPE)
WAGE – Women are getting even
Wageindicator –
EPD Belgien –
EPD Österreich –
Bayerisches Sozialministerium – Kinospot www.schluss-mit-dem-unsinn.de
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) –
Logib-D – ein Analyseinstrument zur Entgeltstruktur (mehr ...)
Dossier Entgeltungleichheit und Instrument Logib-D vorgestellt (mehr ...)
Ursula von der Leyen: „Gleicher Lohn für Männer und Frauen ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor“ (mehr ...)
Bundesfamilienministerium bietet Firmen kostenlosen Selbsttest für Entgeltgleichheit an (mehr ...)
World Economic Forum – The Global Gender Gap Report 2009 (PDF)
Cosmopolitan – Business-Special 2009 Job-Umfrage zum Thema "Gleichberechtigung am Arbeitsplatz - was Frauen heute wollen"
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) – „Frauen putzen mehr und verdienen weniger„
Eurostat – aktuelle Zahlen zum geschlechtsspezifischen Verdienstgefälle in der EU
Gender Pay Gap Campaign der EU-Kommission – Informationsseite
Hans-Böckler-Stiftung – Frauenlohnspiegel mit Gehaltscheck:
www.karriere.de – aktuelle Trends / Verdienstmöglichkeiten verschiedener Branchen
www.ingenieurkarriere.de
www.boeckler.de – hier sind Tarifverträge einzusehen
www.staufenbiel.de – Gehalt: Wer verdient wieviel?